Anwendungsbeispiel großes Parkhaus

Globus Völklingen entschied sich für ein Parkleitsystem in seinem Parkhaus, um Auslastung und Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Zeitgleich entstand ein neues Parkhaus für die wachsenden Besucherzahlen. Das Parkleitsystem umfasst sowohl das bestehende Parkhaus mit insgesamt 380 Plätzen als auch das neue Parkhaus mit 300 Plätzen.

Aufgrund der unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten wurden in den verschiedenen Bereichen des Parkhauses unterschiedliche Techniken eingesetzt. Diese lassen sich in drei Bereiche unterteilen:

Parkebenen P1 und P2

In den untersten zwei Ebenen des bestehenden Parkhauses (P1 und P2) sind viele Pfeiler und Unterzüge vorhanden, die die Sicht versperren. Zudem sind die Unterzüge teilweise nur 2,30 m hoch.

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PARKEBENE P2

Um die Parksituation trotz des undurchsichtigen Parkdecks zu überblicken, wird die Belegung direkt in der Fahrgasse angezeigt. Zum Einsatz kommen dafür unsere PSonic-Einzelplatzsensoren, die als End-of-Space-Variante seitlich der Parklücke montiert werden und die Belegung per RGB-LED anzeigen. Gegenüber einer Lösung mit separater Platzleuchte ergeben sich dadurch ein deutlich geringerer Installationsaufwand und geringere Komponentenkosten. Zusätzlich wurden zwölf LED-Anzeigen vom Typ ZM30A montiert, welche den Weg zu den freien Parkplätzen anzeigen.

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ZM30A PSonic-Sensor

Parkebene P3

In dem obersten Parkdeck des bestehenden Parkhauses sind nur wenige Parkplätze überdacht, wodurch die Montage von Einzelplatzsensoren nicht möglich ist.

Aus diesem Grund werden in dieser Ebene vier PUSD300 Durchfahrtssensoren und drei potentialfreie Kontakte einer Schrankenanlage zur Zählung der ein- und ausfahrenden Fahrzeuge verwendet. Diese sind über ein 8fach-Eingangsmodul und ein USDS-Interface an einen PDC300 angeschlossen. Insgesamt sechs LED-Anzeigen lenken den Parkplatzsuchverkehr zu den freien Parkplätzen.

Parkebene P3

PUSD300 Durchfahrtssensor

Parkebenen PA, PB und PC (Neubau)

Die Parkebenen des neuen Parkhauses, bezeichnet mit PA, PB und PC, sind sehr übersichtlich und ohne störende Pfeiler oder Unterzüge in der Fahrgasse. Die rund 100 Sensoren pro Parkebene sind auch von weitem aus der Fahrgasse sichtbar. Aus diesem Grund wird keine zusätzliche Signalisierung in der Fahrgasse benötigt. Zum Einsatz kommt hier die PSonic Top-of-Space-Variante, die mittig über dem Parkplatz montiert wird und mit einer Erkennungsgenauigkeit von über 99,9 % arbeitet.

In den drei Ebenen sind zusätzlich zwölf LED-Anzeigen installiert, welche den Weg zu den freien Parkplätzen anzeigen.


Parkebene PB

Steuerung und Visualisierung über die HOST-Plattform

Die Steuerung und Visualisierung der gesamten Parkanlage geschieht über unsere browserbasierte HOST-Plattform. Jede Ebene besitzt dabei einen eigenen Übersichtsplan mit Grundriss, in dem alle Einzelplatzsensoren, LED-Anzeigen, Durchfahrtssensoren und potentialfreien Kontakte live dargestellt werden - wahlweise über einen lokalen Server oder vollständig als Cloud-Lösung. Dazu kommt ein weiterer Übersichtsplan, welcher die Hinweistransparente beinhaltet, die an den Zufahrtsstraßen rund um das Parkhaus installiert wurden.

Das Parkhaus ist von Montag bis Samstag von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Zur Energieeinsparung werden alle LED-Anzeigen und Sensoren von 20:30 bis 7:30 Uhr sowie sonntags gedimmt. In diesem Zustand benötigt das Parkleitsystem nur noch rund die Hälfte der Energie, was zu einer Energieeinsparung von rund 25 % über die Zeit führt.

Übersichtsplan Hinweistransparente

Grundrissansicht der Parkebene P2 in der HOST-Plattform

Hinweis zur Montage: Die Installation der Sensoren, Anzeigen und Verkabelung erfolgt grundsätzlich durch ein örtliches Elektrofachunternehmen. Preiser Technik ist bei diesen Systemen ausschließlich planend und als Lieferant der Komponenten tätig.